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“Mitten ins Herz”

Juan Diego Flórez begeistert in der Philharmonie
Süddeutsche Zeitung

Mitten ins Herz

Juan Diego Flórez begeistert in der Philharmonie

Von Michael Stallknecht

“Wer Flórez für einen Meister nur des Schöngesangs hält, den straft dieser Abend Lügen. Disziplin und Emotion, Kunstfertigkeit und Expressivität gehen hier Hand in Hand – auf der Basis bedingungsloser künstlerischer Ehrlichkeit. Damit rührt er bei drei Liebesliedern Leoncavallos und dem “Che gelida manina” aus Puccinis “La Bohème” auf die sehr spezifische Weise, wie nur Tenöre das können. Die Philharmonie steht Kopf, Flórez freut sich wie ein Kind – und packt zur Zugabe die Gitarre aus, um sich drei Songtitel aus dem Publikum zurufen zu lassen. Und singt danach, als wäre das alles nichts, noch die Arie aus Donizettis “Regimentstochter” mit den berüchtigten neun hohen Cs. Was für ein Wahnsinn, was für ein Abend.”

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